Regenmangel 2018

Von „Heißzeit“ kann im Oberbergischen nicht die Rede sein, dort liegen die Temperaturen ja stets um rund vier Grad unter denen im Rheinland. Doch das Jahr war zu trocken und der Sommer 2018 hat Spuren im Garten hinterlassen. Hier nun das Update zu den Regenmengen im August:

Die 822 mm Niederschlag in 2018 entsprechen einem Rückgang von 29 % gegenüber dem Mittel der Jahre 2005 bis 2017 (1.150 mm) – mehr als ein Viertel und trotz des regenintensiven Dezembers weniger als die 852 mm Niederschlag in 2013.

Aktuelles Winterwetter

Gerade gelernt: Die momentan vergleichsweise warme und nasse Witterung mögen die Mücken noch weniger als strengen Frost – Danke an Axels Naturblog! Wenig Erbauliches liefern die Bauernregeln dazu:

Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.
Hat der Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.
Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.

DWD-Daten

Für Interessierte – und als Notiz für mich, da das Wiederfinden der Quellen länger dauerte als gedacht: Die Daten zu obiger Grafik stammen vom ftp-Server des DWD. In der (neueren) opendata-Baumstruktur finden sich die zip-Dateien pro Station hier.

An Wetterdaten stellt der Deutschen Wetterdienst (DWD) einiges zur Verfügung. Darunter nicht nur Rohdaten zu vielfältigen Messwerten, sondern auch nettes und buntes, wie:

Einen übersichtlichen Einstieg für Hobby-Gärtner bietet diese Seite.

Ein Projekt wäre das persönliche Wetter-Dashboard – interessant für die Aussaat im Frühjahr: die Bodenparameter. Weiteres Material findet sich über den CDC-Server.

[Update Juli 2019: Links]