Von Ernten und Ausfällen

Positiv am diesjährigen Sommerwetter: kaum Schnecken-Schäden – wo nix wächst … Auch von der Junikäfer-Invasion habe ich weniger mitbekommen als in den vergangenen Jahren und der Rasenmäher macht Sommerurlaub. Mehr zur Trockenheit folgt demnächst separat #Vorsatz.

Direkt nach dem letzten Post läutete die Holunderblüte den Sommer ein. Die Erdbeeren lieferten eine Rekordernte (auf ausbaufähigem Niveau des Vorjahres) und das Timing der wochenendlichen Gartenbesuche passte ganz gut. Bei den Stachelbeeren haben wohl die Vögel (üppig) geerntet. Dagegen lagen die Erträge der Johannisbeeren eindeutig unter den Rekorden des vergangenen Jahres. An etlichen Triebspitzen farmen Ameisen Blattläuse. Die Gegenspieler starteten deutlich später und blieben spärlicher; es ist ein Läuse-Jahr mit kaum Marienkäfer-Sichtungen. Himbeeren gab es auch schon – viele. Gefühlt sinkt der Anteil der Herbsthimbeeren im gemixten Beet. Oder das ist eine Reaktion auf die Witterung, fehlenden Regen und selbst im Oberbergischen einigem an Wärme.

erntefrische Erdbeeren Ende Juni

Erdbeeren und Kartoffeln (inzwischen eingetrocknet) wurden gelegentlich per Kanne versorgt, die Hortensie am Haus und den Hartriegel kann ich auch nur schlecht leiden sehen. Der Rest muss klarkommen. Die Zuckererbsen haben da eher nicht mitgespielt. Vielleicht klappt der zweite Anlauf. An Gemüse ist einiges nicht gekeimt beziehungsweise ausgetrocknet. Außer ein paar Mini-Kartoffeln und Knobi finden sich hoffentlich noch Zwerg-Zwiebeln. Üppig gediehen ist im Gemüsebeet der Klatschmohn. Auf die Samen der drei Pflanzen hatte ich mich besonders gefreut. Umso enttäuschender, dass die Samenkapseln eines Freitags abgeschnitten waren. Nun hängt ein Schild am Erbsengatter und bittet [höflichst] um Unterlassung der Selbstbedienung.

Ansonsten ist die Kopflinde von unteren Trieben befreit, die das Herbsthimbeerbeet verschatten. Mit diesen Ästen einen Grünabfall-Sammler (aka Mini-Hochbeet) begonnen – inzwischen mit etwas Ahornschnitt auf knapp Kniehöhe angewachsen, ein zweiter aus dem Altholz des im Winter sturmgefällten Zauns. Nun beginnt der Buchenschnitt und ein Weißdorn ist auch schon eingekürzt.

Gemäht ist der Giersch im Staudenhügel und neue Areale sind in den Verdränger-Modus versetzt. Hier ist der der mangels Wasser ausgebliebene Neuaustrieb erfreulich. Wo bereits durchsetzungsstarke Stauden stehen, wird der Jäte-Aufwand von Jahr zu Jahr weniger und das Gesamtbild bunter.

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